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 Arthur Rutherford

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Arthur Rutherford
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Anzahl der Beiträge : 2
Anmeldedatum : 26.12.14
Ort : Internat

BeitragThema: Arthur Rutherford   Fr Dez 26, 2014 5:37 pm

NAME
Arthur Rutherford

ALTER & GEBURTSDATUM
16 Jahre, 25. Januar

HERKUNFT
Großbritannien, London

FAMILIE
Mutter Antonia Rutherford, verschwunden
Vater Michael Rutherford, verschwunden
Älterer Bruder James Rutherford, verschwunden

HAUSTIERE
Gut abgerichteter Australien Kelpie namens Napoleon

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ÄUßERLICHE MERKMALE
Grauweißes Haar || Von der Sonne geküsste Haut || Grünbraune Iriden || 1,75 Meter groß || 69 Kilogramm schwer || Athletisch gebaut || Gerade Haltung & breite Schultern || Stets adrett gekleidet

STIMME
Arthur verfügt über eine Bassbariton-Stimmlage


EIGENARTEN
♠ Er wäscht sich mindestens zweimal nach allem die Hände
♠ Er trägt stets schwarze Socken
♠ Er hilft gern dem Hausmeister


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LIEBLINGS...

...FARBE
Moosgrün

...AMBIENTE
Im verwucherten Garten seines Elternhauses in der Abenddämmerung, ohne Musik, ohne Ablenkung und wenn es absolut windstill ist.

...HOBBIES
Journal führen, dem Hausmeister helfen, mit Napoleon spazieren gehen.

...FÄCHER
Literatur und Kunst

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CHARAKTERZÜGE & GESCHICHTE

Keine Familie, keine Freunde, keine Bekannten. Als wäre das nicht schon sonderbar genug, ist Arthur Rutherford zudem auch noch ein ausgesprochen kurioser Geselle. Obwohl man ihn nicht zwingend als gesprächig bezeichnen kann, vermittelt er keinen sonderlich schweigsamen Eindruck. Wenn er etwas zu sagen hat, so wird er es sagen. Auch lässt er sich, wenn er mal wieder nur am Rande stand und alles beobachtet hat, gern dazu auffordern den Mund auf zu machen und nicht nur so dämlich zu glotzen. Ansonsten bleibt er nur ein stummer Besucher einer Szene, der die gemachten Eindrücke wortlos mit sich mitnimmt.

Neben dieser Eigenschaft gibt es noch etwas, das ihn ausmacht und von den meisten verzogenen Kindern des Internats abhebt: Arthur scheint eine seltsame Zuneigung für den alten Schulhausmeister Hopkins zu haben. Wann immer er kann, hilft er diesem aus oder verbringt anderweitig seine Zeit mit ihm. Sie sind oft zusammen zu sehen und bereiten das Internat im Winter auf die kommende Kälte vor oder kümmern sich im Sommer um den Garten und die Anlagen. Fragt man ihn danach, so kann er selbst nicht genau erklären, warum das so ist und wie es dazu kam, dass er sich ausgerechnet mit dem alten Mann angefreundet hat, da es keinen Vorfall gab der ihrer gemeinsamen Zeit vorausging. Nichtsdestotrotz lässt er sich nicht von seiner Hilfstätigkeit abbringen und er wird ausgesprochen ungemütlich, wenn man auf die dumme Idee kommt in seiner Gegenwart zu randalieren oder Vandalismus Einzug halten lassen zu wollen.

Der junge Rutherford ist ein Mensch voller negativer Eigenschaften. Abgesehen von Hopkins scheint er sonst kein positives Interesse an anderen zu haben. Wenn er Zwist und Zwietracht riecht, kann er nicht anders als das Feuer nur noch weiter zu schüren. Er verstärkt die negativen Gefühle anderer, in denen er Fantasien anregt, sie in ihrem Unmut bekräftigt und gegen jeden positiven Funken argumentiert. Glück und Hoffnung gibt es nicht und wer sich das in seiner Gegenwart einzureden versucht, wird in ihn keinen Befürworter finden. Arthur ist die hinterlistige Stimme, die mit sanften Worten einen Tunnel in die Dunkelheit zu bauen weiß und der nur zu gerne dazu bereit ist, jedem einen Schubs zu geben, der zu lange damit zögern sich vom höchsten Punkt herab in die finsterste Tiefe zu stürzen.

Das dies und die kindliche Sehnsucht nach einer Vaterfigur, die er in Hopkins sieht, seinen Ursprung in seiner Kindheit hat, wissen nur die wenigsten. Überraschen würde es jedoch keinen, denn als der Junge fünf Jahre alt war, verschwand seine gesamte Familie von einer Sekunde auf die andere und mit ihr gingen auch alle Hausangestellten und sonst jedes menschliche Lebewesen, dass sich damals in dem Familienanwesen aufgehalten hatte. Arthur redet nicht über dieses Ereignis und es ist glücklicherweise lange genug her, als das irgendwer aus seinem heutigen Umfeld sich daran erinnern könnte. Wer damals jedoch älter als 10 war und einwandfrei lesen konnte, der hatte dieses seltsame Ereignis mühelos verfolgen können - war es doch das Gesprächsthema an allen Ecken und die Schlagzeile in allen Zeitungen gewesen. Die Familie Rutherford war und blieb spurlos verschwunden. Es gab keine Hinweise auf eine gewaltsame oder überhaupt irgendeine Form der Entführung. Auch, dass die Familie in einer Nacht und Nebel-Aktion die Stadt ver- und ihren jüngsten Sohn allein gelassen haben könnte, wurde früh von den Männern von Scotland Yard ausgeschlossen. Fakt war nur, dass die Rutherfords nicht mehr da gewesen waren und es keinen Hinweis auf ihren Verbleib gab.

Arthur, der bis dahin ein unbeschwertes Leben geführt hatte und von seinen Eltern als auch von seinem älteren Bruder James geliebt und behütet worden war, verkraftete diesen Schock nur schwer. Aufgrund enormer psychischer Belastung färbte sich sein Haar praktisch über Nacht von einem tiefen Schwarz in ein altersgraues Weiß. Er verlernte zu sprechen und er weigerte sich lange, zu essen, was es notwendig machte einen geliebten und nahen Verwandten ausfindig zu machen und ihn dazu zu zwingen, sich des Jungen anzunehmen. Der Plan ging auch beinahe auf, die Schwester seiner Mutter nahm sich seiner an. Sie übernahm die finanzielle Verantwortung für den Besitz der Rutherfords und auch für die Versorgung des Jungen. Sie regelte die Angelegenheiten vorbildlich und richtete ein Konto für Arthur ein, von welchem aus all seine Geschäfte abgewickelt werden sollten. Alle materiellen Bedürfnisse des Kindes deckte sie hervorragend ab. Allerdings blieb ihr keine Zeit, sich auch um den emotionalen Schlag zu kümmern, den Arthur erlebt hatte, war sie doch selbst eine viel beschäftigte Geschäftsfrau. Sie meinte es nicht böse mit ihm, aber sie konnte ihn nicht bei sich behalten und im elterlichen Anwesen wollte er nicht bleiben. Sie ließ das Gebäude praktisch einfrieren - keiner sollte mehr Zugang zu diesem haben, aber es sollte auch nicht abgerissen oder verkauft werden. Für den Fall, dass die Familie wieder auftauchte. Dann schickte sie den Jungen in verschiedene Ganztagsschulen - bis sie ihn letztendlich auf das Internat schicken konnte.

Während all dieser Zeit bekam er seine Tante fast nie zu Gesicht. Es gab keine Familienfeiern, zu Weihnachten und an seinem Geburtstag gab es nützliche und geliebte Geschenkte - überreicht von einem Boten - und letztendlich kappte sie alle Verbindung zu ihm, als sie ihn auf die Schule schickte. Noch heute handhabt sie all seine finanziellen Angelegenheiten und sie gibt ihm mehr, als er benötigt, aber er könnte auf Teufel komm raus nicht sagen, wie sie aussieht.

Obwohl das sicherlich keine Art war, einen Jungen großzuziehen, nimmt er ihr das nicht übel. Er hasst sie nicht so, wie die meisten Menschen auf diesem Planeten oder die Scotland Yard, die nicht dazu in der Lage war aufzuklären, was in seinem Elternhaus passiert ist und wo seine Familie steckt, sondern schätzt sie für ihre professionelle Hilfe und dafür, dass sie ihn nicht hat verwahrlosen lassen. Jetzt und nach 11 Jahren voller Fragen und Rätsel, hat Arthur die Angelegenheit fast begraben. Er hat nicht herausfinden können, was damals geschehen ist, weil er schlichtweg keine rationale Erklärung hatte finden können und alles andere von ihm schon von vornherein ausgeschlossen worden war. Er lebt damit, dass ihn seine Familie vielleicht einfach nicht wollte und es deswegen so gehandhabt hat. Auf jeden Fall sind das für ihn alte Kamellen, die ihn auf seinem Weg, ein Schriftsteller zu werden, nicht mehr belasten sollen.
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