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 Edgar Broughton

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Edgar Broughton
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BeitragThema: Edgar Broughton   Fr Dez 26, 2014 7:40 pm

NAME
Edgar Broughton

ALTER & GEBURTSDATUM
17 Jahre, 4. Februar

HERKUNFT
Großbritannien, London

FAMILIE
Mutter Grace Broughton, verstorben
Stiefmutter Emilia Broughton, vorm. Cross
Vater Andrew Broughton
Jüngere Stiefschwester Sophie Cross, Tochter von Emilia

HAUSTIERE
Dicker, weißer Langhaarkater namens Cadburry (wie der britische Schokoladenhersteller)

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ÄUßERLICHE MERKMALE
Schwarzes Haar, blassbraune Augen, hohe Wangenknochen, blasse Haut (so blass, dass es oft wirkt, als würde er kränkeln), 1.70 Meter, drahtig, Brandmal im Nacken

STIMME
Edgars Stimme ist ein angenehmes Bariton, akzentfrei und ruhig, wenn auch etwas in ihr liegt, das stets abweisend und feindlich gesinnt erscheint

EIGENARTEN
Bürstet nie sein Haar, wäscht es sich aber jeden Morgen, füttert gerne die Enten am Teich, teilt sein Essen gerne mit seinem Kater


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LIEBLINGS...

...FARBE
Nachtblau

...AMBIENTE
Abends, im Inneren eines Hauses, neben einem Kamin, während dicke Regentropfen gegen die Fenster hämmern

...HOBBIES
Lesen, Kartenspiele, Baden

...FÄCHER
Geschichte

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CHARAKTERZÜGE & GESCHICHTE
Edgar war einst ein sehr fröhlicher Junge ... bis ihm zwei Schicksalsschläge diese Fröhlichkeit nahmen. Nicht nur, dass seine Mutter eines Tages den Tod fand - Selbstmord soll es gewesen sein - auch erlebte er einen Hausbrand, der sein gesamtes Leben umkrempelte. Er verlor seine Heimat, seine Freunde - all das, was er sich aufgebaut hatte - und zuletzt seine Glaubwürdigkeit. Nicht, weil irgendjemand wegen des Brands starb. Tatsächlich kam kein einziger um. Es war viel mehr, dass niemand dem einzigen Jungen, der sich im Haus befand, Glauben schenken wollte.

Edgar war neun Jahre alt, als seine Mutter tot aufgefunden wurde. Schon damals zog er sich zurück, doch als sein Vater bereits zwei Wochen später mit einer Frau und deren Tochter zurück ins Elternhaus kehrte, war es ganz um seine Redseligkeit geschehen. Von Emilia wurde er behandelt wie das schwarze Schaf in der Familie und doch tröstete sich sein Vater mit der deutlich jüngeren Dirne, indem er sie zur Frau nahm. Erst danach zeigte sich ihr groteskes Gesicht: sie verschleuderte sein Geld, zeigte offen, wie habgierig und hasserfüllt sie war, und dennoch - Andrew hatte sie bereits so sehr um den Finger gewickelt, dass er für jede Schandtat eine Ausrede fand. Sein gebrandmarktes Herz hatte sich schließlich in sie verliebt.

Es vergingen zwei Jahre. Edgar erhielt sich durch seine Freunde am Leben. Dass die freundschaftlichen Gefühle allesamt nur oberflächlich waren, stellte sich jedoch früh genug heraus.

Was am 23. September - Grace Broughtons Geburtstag - genau geschah, kann keiner so genau erklären, und doch spricht jeder davon als wäre er dabei gewesen. Tatsächlich war der einzige, der das Grab der verstorbenen Mutter besucht hatte und danach nach Hause gekehrt war, Edgar. Der Rest der Familie hatte sich abgekapselt, war in einem teuren Restaurant essen. Nicht mal sein Vater hatte sich auch nur eine Sekunde beim Grab seiner Ehefrau blicken lassen.

Da Edgar vollkommen alleine im Haus war, ging man zuerst davon aus, dass es ein Unfall war. Irgendetwas stimmte nicht mit dem Ofen; ein Kabel war durchgebrannt; eine Leitung hatte gesponnen. Als der jüngste Broughton jedoch versuchte zu erklären, was geschehen war, glaubte niemand mehr an einen Unfall.

Edgar: Es war Mutter!
Andrew: Edgar..
Edgar: Ich habe sie gesehen!
Emilia: Der Junge ist verrückt, Andrew!
Edgar, wütend: Ich bin nicht verrückt- ich habe sie mit eigenen Augen gesehen! Sie sprach von dir!
Emilia: Bitte!?
Edgar: Sie meinte, dass du sie-
Emilia: Andrew! Lässt du zu, dass er in solch einem Ton mit mir redet!?
Andrew: ..
Sophie: Sieht Geister, die jetzt auch noch reden, pfft, der muss verrückt sein.
Edgar: Ich. Bin. Nicht. Verrückt!
Emilia: Weißt du, wie das für mich klingt, Andrew? Dein Junge hat unser Haus niedergebrannt! Er konnte nicht ertragen, wie glücklich du mit mir und Sophie bist. Ohne ihn! Es war die Eifersucht! Die Eifersucht hat unser Haus niedergebrannt!
Andrew, schockiert: Edgar?
Edgar: Ich war das nicht, Vater, es war-
Andrew, enttäuscht: Hör auf.
Edgar: Aber Vater...


Natürlich lieferte man ihn weder an die öffentlichen Behörden aus, noch in ein Asylum. Emilia bestand jedoch darauf, dass er nicht mit ihnen unter einem Dach hausen sollte. Während die Familie Broughton also ein neues Anwesen kaufte, brachte man Edgar in einem Internat unter.

Dort und zu Anfang seiner Zeit eines Internatsschülers versuchte er noch durch Briefe, mit seinen Freunden in Kontakt zu treten. Er erklärte, was wirklich geschehen war. Er schrieb davon, wie ihm seine Mutter begegnet war und wie sie ihm erzählte, dass sie nie beabsichtigt hatte, ihn alleine zu lassen; wie es Emilia war, die sie in den Tod getrieben hatte, um ihren Platz einzunehmen. Anschließend fing ihr Körper Feuer - genauso wie der Rest seines Elternhauses.

Niemand antwortete ihm.

Seither zweifelt Edgar selbst daran, was wirklich am Abend des 23. Septembers geschehen war. Hatte er sich all das eingebildet? War er eingeschlafen und hatte schlecht geträumt? War es ein Zufall, dass er genau das geträumt hatte, während ein Funken des Kamins auf den Teppich übergesprungen war? ..oder hatte er wirklich etwas getan? Er verschließt sich dem gegenüber, von dem er eigentlich so überzeugt war. Er spricht nicht darüber und stellt nichts mehr klar. Die Leute hielten ihn damals für verrückt und auch heute scheint sich hier und dort das hartnäckige Gerücht zu halten, dass er es war, der sein Elternhaus niedergebrannt hatte. Er indes wurde immer abweisender, kaltschnäuziger und rauer, was sein Verhalten angeht; er begeht nicht nochmal den Fehler, sich jemanden anzuvertrauen. Auch wenn man munkelt, dass er jemand ist, von dem man sich entfernt halten sollte, so geschieht das nicht aus Angst. Die meisten sehen lediglich auf ihn herab, halten ihn für einen Narren und einen vereinsamten Hund, den nicht mal seine Familie bei sich haben möchte, schließlich ist Egar einer von den wenigen, die selbst an den Festtagen im Internat bleiben. Doch das, was alle vergessen haben, ist, dass - wie jeder andere in seinem Alter - auch Edgar nur ein unsicherer Junge ist, der nach Halt sucht...
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Edgar Broughton
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BeitragThema: Re: Edgar Broughton   Fr Feb 19, 2016 6:00 pm

ein gas7

auf der durchreise
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